Zum Inhalt springen

3. September 2021: Proejktmanagement ausbauen!



Optimierung der Projekte – Stabsstellen, Prozesse, Effizienz

Aktuell fehlt es im Bereich der Investitionen an Personal und somit an Kapazitäten. Eine sinnvolle und effiziente Abwicklung eines Projektes dauert aktuell bis zu 10 Jahren. An der GS Bennigsen und der IGS in Springe wird dies gerade deutlich. Ebenso ist die FFW Eldagsen bereits seit Jahren in der Umsetzung. Man könnte die Liste an Projekten durchgehen und würde anhand der letzten Jahre in Ausschüssen und im Rat unzählige Fragen nach dem Stand der Dinge, nach Begleitbögen oder nach dem Start des Projektes selber finden. Immer wieder wurde zu verschiedensten Projekten kaum eine belastbare Auskunft gegeben.
„Teilweise hatten Fachbereiche untereinander keine Kenntnis (im selben Projekt) über die Arbeit des anderen Bereichs. Verzögerungen und mangelnde Fortschritte waren und sind an der Tagesordnung. Kostensteigerungen müssen die Ausschüsse und der Rat dann mit Ihren Beschlüssen später begleiten.“

Es bedarf hier einer anderen Führung und Kontrolle, es bedarf einer viel engeren Kontrolle und einer besseren Unterstützung im FB3. Notwendig ist hier die Einrichtung von projektorientierter Arbeit, von Reporting und Controlling. „Ständige Nachfragen zu Sachständen und Aufgabenerledigungen muss mit Fortschritten begegnet werden.“


„Wir müssen effizienter werden und Aufgaben noch stärker bündeln, klare Strukturen schaffen und bereichsübergreifend strukturierter arbeiten. Wir brauchen ein klareres Projektmanagement, diese sehe ich als Stabsstelle beim Bürgermeister.“ Notfalls muss in Bereiche vorgegeben werden welches Projekt priorisiert wird. Notwendige Entscheidungen müssen wir intern und auch mit der Politik zusammen so treffen, dass Projekte bestmöglich abgearbeitet werden. Ergebnisse zu liefern ist das Ziel.
Es muss weiter eine zentrale Aufgabe sein, Fördermittelakquise zu betreiben. Diese ist von der klassischen Wirtschaftsförderung zu trennen. Bei 200 Millionen Investitionen die vor uns liegen, trägt sich diese Stelle klar von selbst.

Dazu kann Wissen über die verschiedensten Fördertöpfe gebündelt werden und bestmöglich eingesetzt werden. Es macht keinen Sinn hier immer wieder bei null anzufangen.

Die Aufgabe der Fördermittelakquise ist dann von den anderen Bereichen ausgelagert und schafft auch dort wieder Kapazitäten in der Abwicklung der einzelnen Projekte.

Klare strukturierte Prozesse, klare Verantwortlichkeiten für Teilbereiche und eine Bearbeitung der Projekte innerhalb vorher definierter Zeiträume, ermöglichen eine transparente Steuerung und eine hohe Effizienz aller Bereiche.
Nur mit einer Trennung nach Kompetenzen werden wir die Vielzahl an Projekten bestmöglich abarbeiten können, nur so können wir die geringen Kapazitäten am besten nutzen und dort aufholen wo wir seit Jahren nicht vorangekommen sind.

„Als Bürgermeister mit Stabsstellen zu Projektmanagement/Steuerung, Fördermittelakquise und Wirtschaftsförderung zu arbeiten bündelt Kompetenz und ermöglicht eine Führung nah an den Projekten. Aus dieser Position heraus die Fachbereiche zu unterstützen ist mir ein zentrales Anliegen um sichtbar die strukturellen Probleme in allen Stadtteilen anzugehen.“

Dies gelingt nur durch strukturierte Projekte und strukturierte Vorlagen in den Entscheidungsgremien. Alle gemeinsam solenl ein Ziel haben, besser und effizienter zu werden, Springe voran zu bringen.

Messen lassen will ich mich an der Erreichung der Ziele und der Umsetzung der Projekte.

Vorherige Meldung: Antrag an den SSKA - Hallennutzung der Vereine

Alle Meldungen